Peter Kraus: „Wir sind die, auf die wir gewartet haben.“

Persönliche Erklärung vor rund 80 UnterstützerInnen, FreundInnen und WegbegleiterInnen am Dienstagabend im Wiener Ateliertheater

„Es stimmt mich demütig, dass so viele von euch heute gekommen sind – doch wir sind heute nicht wegen mir hier“, begann Peter Kraus auf einer Bierkiste stehend seine persönliche Erklärung, „wir sind hier, weil wir fest daran glauben, was diese Stadt kann.“

Bei mehr als 30 Grad und in einem übervollen Foyer des Ateliertheaters fanden sich Dienstagabend rund 80 UnterstützerInnen und Neugierige ein, um zu hören, was der 31- Jährige vor hat. Am Sonntag hat er seine Kandidatur für die Spitzenwahl bei den Wiener Grünen via Facebook-Video bekannt gegeben, am Dienstag folgte wie versprochen eine persönliche Erklärung mit inhaltlichen Details.

„Ich bin keiner, der schon Jahrzehnte im Rathaus in politischen Ämtern sitzt. Aber ich habe in den letzten beiden Jahren als Abgeordneter gesehen, dass wir besser werden müssen, wenn wir dieses Wiener Versprechen für alle einlösen wollen. Gerade in Zeiten, in denen wieder Dinge in Frage gestellt werden, die wir für selbstverständlich hielten: Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten. Menschenrechte gelten für alle.
Kein Mensch soll in Armut leben.

Gerade in diesen Zeiten reicht more of the same nicht. Und es reicht auch nicht, den Wienerinnen und Wienern lediglich ein Angebot zu machen, wogegen sie stimmen können. Wir brauchen ein politisches Angebot auf der Höhe der Zeit“, skizzierte Kraus in seiner knapp 20-minütigen Rede.

In den Mittelpunkt stellte Kraus drei Themen:

Leistbares Wohnen als Grundrecht.
Die Kluft zwischen Arm und Reich schließen.
In welcher Welt leben die Generationen nach uns?

Darüber hinaus bat Kraus die Anwesenden um zwei ganz konkrete Dinge:

1. „ Ich weiß, unter euch sind unglaublich kreative und engagierte Menschen, die noch nie etwas mit Politik am Hut hatten. Schreiben wir unser mutiges Programm für Wien gemeinsam. Ich werde einen offenen Prozess starten, in dem wir kleine und große

Ideen sammeln.“

2. „Lasst uns mehr werden! Bringt eure Freundinnen und Freunde. Die beste Antwort auf die Großspender von Kurz & Co sind motivierte Menschen. Ganz nach dem Motto: Sie haben die fetten Budgets, wir haben die Menschen.“

In seinen abschließenden Worten plädierte Kraus für eine Politik der Empathie und Hoffnung:

„Progressive Politik auf die Höhe der Zeit bringen, bedeutet Politik der Empathie und Hoffnung zu machen. Schaut euch heute um: es gibt so viel mehr, das uns alle verbindet, als uns trennt. Hoffnung hat nichts mit blindem Optimismus zu tun, der die enormen Herausforderungen unserer Zeit ignoriert. Sie hat auch nichts mit naivem Idealismus zu tun. Hoffnung heißt, dass wir an große Ziele glauben, dass wir uns einmischen und für eine bessere Welt kämpfen. Diese Aufgaben kann keiner alleine bewältigen. Das schaffen wir nur gemeinsam. Und darum brauche ich euch!“

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Rückfragehinweis: presse@peterkraus.wien

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